Warum?

Darum.

Weshalb überhaupt einen Blog führen?

Um es auf neudeutsch zu sagen: „Weil.“ oder „Weil wir es können.“ Ober besser: Weil wir es können wollen. Weil wir ein Ventil für unser Mitteilungsbedürfnis brauchen. Weil wir unsere Erfahrungen für uns dokumentieren wollen. Weil auf den Blogs, die wir kennen, alles „perfekt“ ist. Weil wir fragen uns, angelehnt an einen TV-Werbespot, „Wie machen die das bloß?“. Weil wir gerne kochen.
Und weil WordPress so unglaublich einfach zu handhaben ist.

Wieso „Feeding the trolls“?

Es gibt verschiedene Vorstellungen davon, wie Trolle aussehen. Ihre natürliche Heimat haben Trolle in der nordischen Mythologie, von groben Riesen bis zu netten Zwergen ist alles dabei; in In der Fantasy-Literatur sind sie groß, stark und ein wenig einfältig. Patent-Trolle sichern sich Verwertungsrechte, ohne am Produkt Interesse zu haben – diese Sorte Trolle ist eng mit den Abmahn-Anwälten verwandt, wenn nicht sogar teilweise identisch. In der Netzkultur bezeichnet man User, die z.B. in Foren mit ihren Beiträgen provozieren, als Trolle. Immer wieder, wenn sich denn jemand auf die Diskussion einlässt, kommt es zu der Aufforderung „Don’t feed the trolls!“. In meiner, Ides, Vorstellung sind Trolle klein und niedlich – und suchen nachts meine Küche heim. Wie soll es denn sonst zu erklären sein, dass das ein oder andere Schnitzel, Stück Pizza oder Kuchen bei Sonnenaufgang nicht mehr da ist? Und wer sonst versteckt mit konstanter Bosheit Ausstechförmchen an Plätzen, wo ich sie selber nie im Leben hingelegt habe?

Und da gibt es noch die Essens-Trolle, der Horror eines jeden Gastgebers: Ihr Portfolio an Unverträglichkeiten und Aversionen ist schier unerschöpflich und wächst spontan von Besuch zu Besuch, so dass man sich noch nicht einmal darauf einstellen kann, bei jeder Gelegenheit fragen sie mit wehleidigem Gesicht, ob denn etwas dabei sei, was sie essen könnten, vergessen aber alles, wenn etwas auf den Tisch kommt was teuer, selten, sehr lecker oder sonstwie begehrt ist, so dass man den Eindruck gewinnen muss, dass nicht wirklich gesundheitliche Probleme oder feste Überzeugungen vorhanden sind. Von dieser Spezies darf man sich aber nicht verwirren lassen, Menschen, die wirklich krank sind oder z.B. aus religiösen Gründen auf bestimmte Lebensmittel verzichten, sagen in der Regel rechtzeitig Bescheid. Nichtsdestotrotz versuchen wir , gute  Gastgeber zu sein und diese Infos in unserer Hinterkopf-Datenbank zu speichern.

Nicht zu vergessen die Moralapostel-Trolle, die einem ständig ein schlechtes Gewissen wegen der Herkunft, des Nährstoff- oder Kaloriengehalts oder sonstiger Faktoren der verwendeten Produkte machen und einem schnell den Spaß verderben können. Nicht, dass wir nicht für regionale, chemiefreie bzw-  arme Produkte aus artgerechter Tierhaltung und fairem Handel sind – nur muss man es nicht ständig zum Thema machen.

Und zu guter Letzt gibt es uns, Pline und Ide, und unsere Freunde, die wir gerne kochen und essen – also die Freunde und wir kochen und essen gerne, nicht, dass wir die Freunde kochen und essen – und gerne über alle Sorten Trolle trollen.

 

 

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Backen und Kochen für die Crowd